Konrad Adenauer - Leben in Geschicht
Die CDU Senioren Union hatte zu einem Vortrag über Konrad Adenauer eingeladen, zu dem Dr. Miriam Reinhard im Stavenhagenhaus in Groß Borstel referierte. In Ihrer Zeitreise durch Adenauers Leben referierte die stellv. Vorsitzende der CDU in Groß Borstel über viele Geschichten und die Geschichte die ihn auch nach seinem Tod in Erinnerung halten. Konrad Adenauer lebte von 1876 bis 1967 und war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Außenminister. Bereits im Kaiserreich und in der Weimarer Republik absolvierte der Jurist eine politische Karriere. Er war Oberbürgermeister von Köln und verteidigte als Präsident des preußischen Staatsrats energisch die Interessen des Rheinlands, dem er zeitlebens eng verbunden blieb. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er seiner Ämter enthoben und war zeitweise inhaftiert. 1933 kam er fand er in der Benediktiner Abtai Maria Laach unter, später zog er nach Röhndorf wor er auch verstarb. Adenauer war früh in der katholischen Zentrumspartei, Begründer der CDU, deren Partei-vorsitzender er von 1950 bis 1966 war. Als Präsident des Parlamentarischen Rates wirkt er bei der Gestaltung des politischen Neuanfangs in Westdeutschland und am „Bau des Grundgesetzes“ an vorderster Stelle mit. Als erster Bundeskanzler und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland prägte er eine ganze Ära und stand für eine Politik der Westbindung und der Europäischen Einigung und eine aktive Rolle der Bundesrepublik in der NATO. Mit seinem Namen sind die Heimkehr von 10.000 Kriegsgefangenen aus dem sowjetischen Rußland und das Bekenntnis zum Staat Israel verbunden. Am 15. Oktober 1963 tritt der 87jährige Adenauer als Bundeskanzler in der Mitte der Wahlperiode zurück. Im folgte als Bundeskanzler Ludwig-Erhard.