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24.04.2017, 18:00 Uhr

Wellingsbütteler Landstraße und Wellingsbütteler Weg Sanierungsfall

Bezirksabgeordnete Lütjens und Niehaus setzen sich persönlich ein

Martina Lütjens (CDU Hamburg-Nord) und Sören Niehaus (CDU Wandsbek) fordern eine zügige und mit den Bürgern abgestimmte Sanierung der Wellingsbütteler Landstraße und des Wellingsbütteler Wegs. Auf Radfahrstreifen solle dabei wegen des schmalen Querschnitts der Fahrbahn verzichtet werden.

Die Wellingsbütteler Landstr. (Nord) sowie der Wellingsbütteler Weg (Wandsbek), sind wichtige Hauptverkehrsstraßen, die schon jetzt im Berufsverkehr völlig überlastet sind. Wenn es zu Störungen der S-Bahnlinie S 1 kommt, wird die Wellingsbütteler Landstr. sowie der Wellingsbütteler Weg auch für den Busersatzverkehr genutzt. Im Oktober 2009 wurde die notwendige Grundinstandsetzung der Wellingsbütteler Landstr. vor der U-Bahn Haltestelle Klein Borstel durchgeführt. Die Wochen der Vollsperrung waren eine harte Belastung für die Anwohner in Klein Borstel sowie der angrenzenden Stadtteile. Auch der Friedhof Ohlsdorf wurde als Schleichweg genutzt.
 
Anfang 2017 wurden entlang der Wellingsbütteler Landstr. und dem Wellingsbütteler Weg Vermessungsarbeiten durchgeführt. Eine  Nachfrage der CDU-Bezirksabgeordneten Martina Lütjens bei der zuständigen Behörde ergab, dass der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) eine Sanierung der Fahrbahnen plant. Es wird angestrebt, die Wellingsbütteler Landstraße und den Wellingsbütteler Weg zu sanieren. Gleichzeitig werden die Geh- und Radwege instandgesetzt. Es wird angestrebt, beide Abschnitte innerhalb eines Jahres fertig zu stellen. Hinsichtlich der Verkehrsbeeinträchtigung währender der Bauphase wurden keine Aussagen gemacht.
 
Dazu die CDU-Bezirksabgeordnete Martina Lütjens (Nord):

„Eine Sanierung der Fahrbahn sowie die Instandsetzung der Fuß- und Radwege in der Wellingsbütteler Landstr. und dem Wellingsbütteler Weg ist dringend notwendig. Durch die besondere Insellage zwischen dem Alstertal und dem Friedhof Ohlsdorf bedarf es einer sensiblen Planung bei Baumaßnahmen oder Vollsperrungen. Sonst droht der Verkehrskollaps für Wellingsbüttel und Klein Borstel. Die prägenden Eichen entlang der gesamten Länge sind unbedingt zu schützen und zu erhalten. Die CDU-Fraktion fordert eine rechtzeitige Information und Bürgerbeteiligung der Bürger und Bürgerinnen aus den angrenzenden Stadtteilen.“
 
Dazu der CDU-Bezirksabgeordnete Sören Niehaus (Wandsbek):
 
„Die Wellingsbütteler Landstraße ist ein Nadelöhr, das bereits heute im Berufsverkehr völlig überlastet ist. Die dringend notwendige Sanierung der Straßen muss daher sehr zügig durchgeführt und die Einschränkungen für Anwohner und Pendler minimiert werden. Ideologisch motivierte Radfahrstreifen wären dabei völlig fehl am Platze. Das gibt der Straßenquerschnitt einfach nicht her. Die angrenzenden Wohngebiete, die schon heute als Schleichwege herhalten müssen, würden dadurch zudem noch stärker belastet. Stattdessen müssen die Fuß- und Radwege so modernisiert werden, dass sie auch benutzt werden können.“

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